Seit ihrer Kindheit musizieren die Brüder Mark, Erik und Ken Schumann miteinander – eine außergewöhnliche Verbindung, die bis heute den unverwechselbaren Klang des Schumann Quartetts prägt. Mittlerweile vervollständigt der Bratschist Matthew McDowell das Ensemble. Aus tiefem gegenseitigem Vertrauen entsteht ein Quartettspiel, das höchste Präzision mit Spontaneität und musikalischer Risikobereitschaft verbindet. Die Schumanns verstehen Musik als lebendigen Dialog: Jeder Ton entsteht im Moment, jede Aufführung wird zur einmaligen Begegnung zwischen den Musikern und ihrem Publikum. „So wirklich entwickelt sich ein Werk nur live“, sagen die Musiker – und genau diese Haltung macht ihre Konzerte so einzigartig und elektrisierend.
Geprägt durch die Zusammenarbeit mit bedeutenden Mentoren wie dem Alban Berg Quartett, Eberhard Feltz und Menahem Pressler, hat das Ensemble längst seinen eigenen Weg gefunden. Kritiker feiern seine „blitzende Virtuosität und Überraschungsbereitschaft“ und zählen das Schumann Quartett zu den besten überhaupt. Ein Abend mit den Schumanns verspricht Kammermusik voller Feuer, Klangfarbenreichtum und emotionaler Tiefe.
Joseph Haydn (1732–1809)
Streichquartett F-Dur op. 77/2 Hob III: 82 „Lobkowitz“
Philip Glass (*1937)
Streichquartett Nr. 3 „Mishima“
Johannes Brahms (1833–1897)
Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 51/2
Einführung um 19:20 Uhr