Wenn er nicht gerade auftritt oder Kleinkunstpreise wie den Prix Pantheon oder den Stuttgarter Besen sammelt, macht er vor allem eins: sich davon. Auf Radtour, ins Kloster, ins kommunistische Sommercamp – oder einfach in die Untiefen seiner Gedanken. Was oft abenteuerlich genug ist.
Von dort bringt er Lieder und Gedichte mit – über die Ab- und Umwege in der Welt und im eigenen Kopf. Mit Leichtigkeit, Witz und einem feinen Sinn für die dunkleren Winkel des Daseins.
Schilgen führt sicher über jeden Abgrund – getragen von seinem versierten Klavier- und Gitarrenspiel, seiner Stimme und einem „wachen Geist, mit Herz und Humor und hinterhältigen Pointen“ (Laudatio zur „Tuttlinger Krähe“).
Von und mit Lennart Schilgen