Die Ilias des Griechen Homer und die Aeneis des Römers Vergil gehören zu den „Gründungsdokumenten“ des Abendlandes. Aus Krieg und Zerstörung, Flucht und Emigration entsteht in der Zusammenschau dieser beiden Epen ein antikes Imperium, das bis heute die westliche Welt fundamental prägt. Wer sind diese Ahnen, von denen uns Homer und Vergil erzählen, und was hat das christliche Abendland von ihnen geerbt?
Wir lesen und besprechen die beiden Epen in einem zehnteiligen Kurs zwischen September 2025 und Februar 2026. Pro Sitzung werden ca. 120 Seiten zu lesen sein.
Zu Beginn jeder Sitzung gibt es eine ca. halbstündige Einführung zu zentralen Aspekten dieser Werke: Sprache und Form; Entstehungsgeschichte; die unterschiedlichen Übersetzungen; die Autoren Homer und Vergil; die Rolle der Texte seit der Antike; die Mythologie, Rollenbilder und Werte der antiken Texte.
Im Anschluss besprechen und interpretieren wir gemeinsam zentrale Textpassagen.
Bei Bedarf kann der Kurs auch hybrid besucht werden. Bitte geben Sie dies bei Ihrer Anmeldung an.