Das Concerto Vocale der Göppinger Kantorei musiziert zusammen mit VokalsolistInnen und dem Tübinger Orchester „Camerata viva“ unter der Leitung von Marc-Aurel Siemon im Rahmen von „Wort und Musik zur Sterbestunde Jesu“ das „Stabat Mater“ von Joseph Haydn. Das mittelalterliche Gedicht „Stabat Mater“ hat die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Jesus zum zentralen Inhalt. Haydn komponierte sein „Stabat Mater“ im Jahr 1767 als sein erstes größeres kirchenmusikalisches Werk. Aufgrund verschiedener musikalischer Formen und Gesten sowie variierender Besetzungen zeichnet sich innerhalb der 14 Nummern ein großer musikalischer Abwechslungsreichtum ab. Haydn gelingt im
Verlauf des Werks dadurch eine erstaunliche Fülle an Klangwirkungen und schafft selbst an dramatischen Stellen fast immer eine zuversichtliche Grundstimmung – hinführend auf die nahezu österlich jubelnde Schlussfuge „Paradisi gloria“. Nichts desto trotz ist sein „Stabat Mater“ als würdige, reflektierend-anbetende Passionsmusik zu verstehen. Die Liturgie hält Dekan Hartmut Zweigle.
Der Eintritt zu „Wort und Musik zur Sterbestunde Jesu“ als Gottesdienst ist frei.
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