Tech-Konzerne beeinflussen über Algorithmen die öffentliche Meinung, Unternehmen setzen durch Standortentscheidungen politische Impulse. Gleichzeitig greifen Gesetze, CO₂-Steuern oder Bürgerproteste in wirtschaftliche Prozesse ein. Die Frage stellt sich neu: Bestimmt die Wirtschaft die Demokratie – oder umgekehrt? Dr. Christopher Gohl vom Weltethos-Institut Tübingen plädiert dafür, Wirtschaft und Demokratie nicht als Gegensätze, sondern als ineinandergreifende Räume gemeinsamer Verantwortung zu begreifen. Daraus ergeben sich weiterführende Fragen: Was leisten Wirtschaft und Demokratie jeweils besonders gut? Welche Verantwortung tragen Unternehmen für das demokratische Zusammenleben? Und sind sie damit nicht auch politische Akteure?
Diesen Fragen widmen wir uns in einem Vortrag mit anschließendem Gespräch zu Mitgestaltung, Ordnung und Verantwortung in einer zunehmend vernetzten Welt. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an. Zugangslinks werden nur während unserer Öffnungszeiten verschickt.