Sidan Khudeda kommt aus einer jesidischen Familie im Nordirak. Er hat den Völkermord an den Jesiden überlebt. Er ist 27 Jahre alt. In seinem Buch „Der Junge mit dem roten Hemd – Mein Leben vor und nach dem Völkermord an den Jesiden“ erzählt er seine Geschichte. Er beschreibt seine Kindheit im Nordirak, seine Flucht vor dem „Islamischen Staat“ und wie er in Deutschland angekommen ist. Er erzählt von seinem Leben und seiner Familie. Dabei gibt es schöne, traurige und auch lustige Erlebnisse. Das Haus Lauchheimer zeigt passend dazu Fotos von Rüdiger Noreikat, die sich mit dem Thema Völkermord beschäftigen.
Eintritt: frei
Veranstaltet von: EBKK – Ezidi Bildung, Kunst und Kultur e.V., Volkhochschule Göppingen und Schurwald und Verein Haus Lauchheimer – Erhalt und Förderung des jüdischen Kulturerbes Jebenhausen e.V.