Friendly Fire ist ein sehr persönliches Porträt des großen österreichischen Dichters Erich Fried von seinem Sohn Klaus Fried. Der Film ist eine Hommage an einen unvollkommenen, aber innig geliebten Vater, eine Reise durch ein Jahrhundert Geschichte, die uns immer wieder zu den Perspektiven des vor den Nazis von Wien nach London geflohenen deutschsprachigen Exilliteraten Erich Fried führt. Blickwinkel die heute wieder furchtbar aktuell sind.
Die „feurige“ Collage „Friendly Fire“ erzählt anders als ihr Titel von der Aussöhnung des Sohnes mit dem Vater. Der Film erkundet, wie die erlittenen Traumata Erich Frieds Lebensentwurf prägten, seinen unbedingten Willen, als deutscher Schriftsteller die gestohlene Identität zurückzuholen und im kulturellen Diskurs der Bundesrepublik gehört zu werden.