Joseph Haydn – ein Komponistenportrait in Ton und Wort
Ensemble Syrinx Plus, Zürich Querflöte: Antipe da Stella Klavier: Marlies Nussbaum Sprache: Andrea Klapproth
Der kleine Joseph Haydn begann schon im zarten Alter von sechs Jahren, nicht mehr bei den Eltern und den 11 Geschwistern lebend, sich seinen Lebensunterhalt mit seiner schönen
Stimme und seiner Begabung für die verschiedensten Instrumente selbst zu verdienen. Mit acht Jahren wird er dann als Kapellknabe an den Wiener Stephansdom engagiert – und
entwickelt sich im Laufe seiner fleissigen Arbeitsjahre zu einem der berühmtesten Komponisten seiner Zeit. Sein späterer Diener Elssler berichtet über Haydns Arbeitsweise: «Ehe Haydn das Tagewerk begann, richtete er sein Gebet zu Gott mit der Bitte um das Gelingen seiner Arbeit. Beim Komponieren war er, nachdem er es zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht hatte, stets festlich gekleidet. Seine schöpferische Tätigkeit bedeutete
ihm so viel wie Gottesdienst. Erlahmte seine Arbeitskraft, so betete er neuerlich, bis ihm ‘die Ideen wiederkamen’. Sein Tagewerk beschloss er mit einem Dankgebet.»