Im August 1946 erhielt die "Neue Württembergische Zeitung" unter der Leitung von Dr. Fritz Harzendorf (1889-1964) und Karl Aberle (1901-1963) von der amerikanischen Militärverwaltung ihre Lizenz.
In seinen lokalen Kolumnen war der überzeugte Demokrat und Politiker Karl Aberle die Stimme Göppingens in der Nachkriegszeit: Kind der Stadt, immer dicht an den Sorgen und Nöten der Menschen, engagiert, eindringlich, hoffnungsvoll, ironisch, aber auch anklagend, mahnend und manchmal ohnmächtig. Ergänzt durch Informationen und Erklärungen zu Rahmenereignissen der letzten fünf Monate des Jahres 1946 wird eine Auswahl von Aberles Texten aus diesem ereignisreichen Zeithorizont vorgetragen.
Kooperation von Geschichts- und Altertumsverein Göppingen und Archiv und Museen